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Projekte

Schau mich an

 
Die Ausstellung "Schau mich an" in Lahr zeigt keine schrecklichen Bilder, keine weinenden Kinder, keine Frauen und Männer am Ende ihrer physischen und psychischen Kraft. Sie zeigt noch bis zum 30. Oktober Schwarzweißfotos von Menschen, die zwischen 1945 und 2016 geflohen sind.
 

Mit dieser Ausstellung halten wir eine Lupe auf die großen politischen Zusammenhänge, bis wir die einzelnen Menschen sehen können, die von den Turbulenzen der Weltgeschichte besonders betroffen sind, Menschen, die zu uns geflohen sind in den vergangenen Jahren oder früher schon.

Quelle: David Anton - Gespräch Ingrid Vielsack mit Sedira Ahmedi
Die Fotografin Ingrid Vielsack hat in stundenlangen Gesprächen das Vertrauen der Geflüchteten gewonnen und mit ihnen zusammen an Porträtfotos gearbeitet. Entstanden ist eine Serie von Bildern und Geschichten, die uns indivuelle Schicksale eindrücklich vor Augen stellt. Durch sie wird das Politische der verschiedenen Fluchtursachen auch für vermeintlich Außenstehende persönlich.

Wir hoffen, dass diese Bewegung auch andersrum stattfindet: dass aus den persönlichen Begegnungen, die wir hier in der Ausstellung miteinander erleben, unsere Politik neue Impulse erhält. Dass das Persönliche auch politisch ist. Dass wir unsere Politik auch mit Blick auf diejenigen Menschen entwickeln, die zur Zeit nirgends auf der Welt ein Stimmrecht haben. Dass wir unsere Gedanken, Gespräche und Entscheidungen davon beeinflussen lassen, dass wir hier Menschen begegnet sind, einzelnen, von denen es auf der Welt zur Zeit sehr viele gibt. 65 Millionen.

Text: eeb Ortenau

Ausstellung vom 24. Juli bis 30. Oktober 2018
im Bürgerzentrum Treffpunkt Stadtmühle Lahr und
im Begegnungshaus am Urteilsplatz Lahr
 
Informationen zu Öffnungszeiten, Führungen, Begleitveranstaltungen finden Sie im Flyer.
 
 
 

Meine Welt und Deine Welt - Unsere Zukunft

 

20 Schülerinnen und Schüler des Einstein-Gymnasiums und der Beruflichen Schulen Kehl, hunderte Bilder, vielfältige Emotionen: Ein Schuljahr lang haben sich Jugendliche in einem Projekt des Diakonischen Werkes in Kehl getroffen, ihre Welt und Träume in Bildern festgehalten.

Sie kommen aus Syrien, dem Iran, Afghanistan und Deutschland. Ihre Verbindung: Kehl - ihre alte oder neue Heimat.

Quelle: Diakonisches Werk im Evangelischen Kirchenbezirk Ortenau
Den spannenden Prozess der Annäherung durch gegenseitiges Zuhören und Nachempfinden dokumentiert die Foto-Ausstellung „Meine Welt, Deine Welt, unsere Zukunft“ vom 29. Juni bis zum 15. September 2018 in der Mediathek in Kehl.

Finanziert wurde das Foto-Projekt von der Kinderland-Stiftung und der Bürgerstiftung Kehl und unterstützt durch die Stadt Kehl, das Einstein-Gymnasium und die Beruflichen Schulen. Die Ausstellung wird finanziert durch den Evangelischen Kirchenbezirk Ortenau.

Ausgestellt werden 15 ausdrucksstarke Portraits, die die Jugendlichen unter professioneller Anleitung des Straßburger Fotografen Eric Vazzoler aufgenommen haben und die ihre jeweils ganz eigene Geschichte erzählen. Dazu kommen 50 Bilder über ihr Leben und ihre Hoffnungen.

Bis September kann die Ausstellung zu den üblichen Öffnungszeiten der Mediathek besichtigt werden.

 
Ansprechpartner
Isabel Kimmer
Kirchenbezirksbeauftragte für Flucht und Migration - Region Offenburg und Neuried
Quelle: eeb-ortenau
Inese Freija-Neimane
Koordination Begegnungsprojekte in der Region Lahr
Quelle: eeb.ortenau
Gabriella Balassa
EFA - Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit - Region Kehl
Quelle: privat
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