Home  |  Impressum  |  Datenschutz  |  Sitemap
zurück     Drucken     per Mail versenden          

Hilfe für religiöse Minderheiten

Die meisten evangelischen Christen leben als Minderheiten zwischen anderen Religionen und Konfessionen. Das GAW hilft, dass sie ihren Glauben leben und weitergeben können.

Das Gustav-Adolf-Werk

  • hilft religiösen Minderheiten in der Welt. Unsere Partner sind protestantische Minderheitskirchen in Europa, Lateinamerika und Zentralasien.
  • unterstützt beim Gemeindeaufbau, bei der Renovierung, beim Kauf und beim Neubau von Kirchen und Gemeinderäumen, bei sozialdiakonischen und missionarischen Aufgaben in den Gemeinden oder der Aus- und Weiterbildung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
  • wird bundesweit getragen von 21 Hauptgruppen und 19 Frauengruppen.
  • ist das älteste evangelische Hilfswerk in Deutschland, gegründet 1832 in Leipzig.
Das Gustav-Adolf-Werk in Baden besteht seit 1843. 
Seine besonderen Beziehungen hat es zur Waldenserkirche in Italien, zur Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder in Tschechien und zu den Kirchen am Rio de la Plata (Argentinien, Paraguay und Uruguay).
Daneben pflegt es aber noch viele weitere Beziehungen zu Partnerkirchen in Osteuropa, Südeuropa und Lateinamerika.
Es nimmt wichtige, in der Grundordnung unserer Evangelischen Landeskirche in Baden verankerte Aufgaben wahr, indem es auf vielfältige Weise die Kontakte in die Partnerkirchen pflegt und evangelische Gemeinden in Minderheitensituationen unterstützt.
 
In diesem Jahr 2018 feiert das Gustav-Adolf-Werk in Baden sein 175-jähriges Bestehen.
 
 

Jahressammlung 2017

Im vergangenen Jahr unterstützte das Gustav-Adolf-Werk in Baden insbesondere zwei Projekte in Bolivien und in der Ukraine:

BILDUNG FÜR BENACHTEILIGTE INDIGENE GEMEINSCHAFTEN
Bolivien gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Nahezu 60 % der Bevölkerung leben unter dem Armutsgrenze - meist auf dem Land. Die indigenen Gemeinden leben von Ackerbau und Viehzucht mehr schlecht als recht. Wassermangel, Abwanderung in die Städte und Kolonisation von außen bedrohen ihre Existenz. Diejenigen, die nur ihre indigene Muttersprache beherrschen, werden benachteiligt. Die Bolivianische Evangelisch-Lutherische Kirche ist dabei, die Lebenssituation der Menschen auf dem Land zu verbessern. Sie sorgt in den Aymara- und Quechua-Gemeinden für Kinderbetreuung, Hausaufgabenhilft, Ausbildung für Frauen, Trainings in Anbaumethoden und handwerkliche Tätigkeiten.

Quelle: GAW
Quelle: GAW

 
ORTE DER BEGEGNUNG IN OSTEUROPA
Keine Sanierung hilft der Evangelisch-Lutherischen Gemeinde A.B. in Wisla-Malinka/Polen. Denn eine Sanierung des desolaten und viel zu kleinen Kirchengebäudes wäre unwirtschaftlich. Die Gemeinde erreicht viele Menschen mit ihren Gottesdiensten, Musikfestivals, Konzerten sowie christlichen Filmreihen, auch außerhalb der Gemeinde. Sie unterstützt sozial schwache Familien unabhängig von ihrer Konfession und lädt benachteiligte Kinder zu Freizeit ein. Ein neues Gemeindezentrum für die vielen Veranstaltungen wird gebraucht.

Quelle: GAW

 

Der Begriff "Diaspora"

  • Das griechische Wort bedeutet "Zerstreuung" und wird im religiösen Sinn für die Minderheitssituation einer Glaubensrichtung unter Andersgläubigen gebraucht.
  • An drei Stellen im Neuen Testament ist von den an Jesus Glaubenden "in der Zerstreuung" die Rede (Jh. 7,35; 1. Ptr. 1,1; Jak. 1,1). Darin drückt sich die frühchristliche Erfahrung aus, dass Christen in ihrer Umgebung vereinzelt oder zerstreut sind. Das kann bedeuten: von der Mehrheit übersehen, benachteiligt, ja verfolgt zu werden. Es hat manchmal aber auch die Chance, gerade besonders  beachtet zu werden und wie das Salz in der Suppe zu wirken.  Quelle: Gustav-Adolf-Werk 

 

Weitere Informationen über das Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland (GAW) gibt es bei den Bezirksbeauftragten der Regionen und unter www.gustav-adolf-werk.de

 

 
Bezirksbeauftragter
zurück     Drucken     per Mail versenden