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Das Liegenschaftsprojekt im Evangelischen Kirchenbezirk Ortenau

Quelle: www.ekiba.de

Bei einer Ortenausynode am 20. Oktober 2017 startete das Liegenschaftsprojekt in der Ortenau.
Pfarrer Andreas Maier, bei der Landeskirche zuständig für das Liegenschaftsprojekt, führte mit einem Vortrag in das Thema ein.
 
Doris Arnold, Architektin bei prokiba, der Gesellschaft der Landeskirche für kirchliches Bauen, ist für die Datenerhebung im Liegenschaftsprojekt zuständig. Sie erläuterte Zeitplan und Maßnahmen für den Kirchenbezirk Ortenau.
 

In Kleingruppen wurde anschließend zusammengetragen, welche Fragen noch offengeblieben sind und welche Anregungen der Landeskirche gegeben werden sollen.
Fragen und Anliegen wurden auf Zetteln notiert, zunächst an Pinnwände geheftet und später von Pfarrer Maier mit nach Karlsruhe genommen.

Wenige Tage später kam von Pfarrer Maier die Rückmeldung zu den Beiträgen auf den Pinnwänden. Mitglieder der Ortenausynode und die Kirchengemeinden haben die Rückmeldung per E-Mail erhalten.

 

Allgemeine Informationen zum Liegenschaftsprojekt gibt es hier:

 

Hintergrund: Das Liegenschaftsprojekt der Evangelischen Landeskirche in Baden

 

Im Rahmen der Frühjahrssynode 2014 hat die Landessynode in Baden das Landeskirchliche Liegenschaftsprojekt beschlossen. Alle Leitungsgremien der Evangelischen Landeskirche in Baden haben einstimmig ihre Zustimmung zu diesem Projekt gegeben. Bis zum Jahr 2020 soll der Gebäudebestand aller Evangelischen Kirchengemeinden analysiert und Konzepte für die künftige Verteilung von Gebäude und Räumen erarbeitet werden.

Etwa 3.000 Gebäude befinden sich derzeit im Besitz der Gemeinden innerhalb unserer Landeskirche. Oft wurden seit Jahren nur geringe Instandhaltungs- oder Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, meist, weil den Gemeinden die finanziellen Mittel fehlen. Angesichts des zu erwartenden Rückgangs an Kirchensteuereinnahmen und der demografischen Veränderungen besteht jetzt für uns Handlungsbedarf.

Chancen nutzen

Eine Hochrechnung der Landeskirche ergab, dass ab dem Jahr 2025 die Gesamtausgaben die Gesamteinnahmen übersteigen werden, wenn wir so weitermachen wie bisher und nicht reagieren. Noch haben wir genügend Mittel, Veränderungsprozesse aktiv mitzugestalten, neue Ideen zu realisieren, die auf Dauer für die Kirchengemeinden finanzierbar sind. Das ist unsere Verantwortung, die wir den uns nachfolgenden Generationen und als gute Haushalter der uns anvertrauten Gaben Gottes haben.   

So wird es im Liegenschaftsprojekt darum gehen, die theologischen Einsichten von Kirche und Gemeinden mit den Herausforderungen unserer Zeit zu verbinden.

Ziele

Das Ziel des Liegenschaftsprojektes ist, wieder mehr Mittel für die inhaltliche Arbeit der Pfarr- und Kirchengemeinden zur Verfügung stehen zu haben und die finanziellen Belastungen durch zu hohe Gebäudebestände zu reduzieren. Wir wünschen uns einen nutzbringenden, ressourcenschonenden und nachhaltig finanzierbaren Gebäudebestand für uns und unsere nachfolgenden Generationen. Unsere Gebäude sollen für die zukünftige Gemeindearbeit attraktiv sein und erreichbar bleiben.

Gebäudemasterplan

Bis 2020 soll ein Gebäudemasterplan für alle Kirchenbezirke entstehen in dem verankert ist, welche Räume und Gebäude für die lokale Kirchenarbeit wesentlich sind und zu einer zukunftsweisenden Gesamtkonzeption beitragen.                           Quelle: Evangelische Landeskirche in Baden

 

Gesetzliche Grundlagen:

 

 
 
 
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