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Senioren

"Leben in Fülle und Würde"

 
Die klassische Seniorenarbeit ist vielerorts im "Umbruch" und es werden neue Anregungen und Wege für dieses Arbeitsfeld gesucht.
Die Arbeit mit Älteren erfordert die Ausrichtung auf Herausforderungen und Chancen demografischer Veränderungen und reagiert auf eine Gesellschaft des langen Lebens, auf eine lange nachberufliche Lebensphase und auf veränderte Lebensläufe. Sie antwortet auf die sozialen Herausforderungen von Vereinzelung, dem Bedarf an gemeinschaftlichem Wohnen, individuellen Sorgesituationen und spirituellen Bedürfnissen älterer Menschen.
(Quelle: Faltblatt "Innovative Seniorenarbeit" der Evangelischen Erwachsenen- und Familienbildung in Baden)
 
"Leben in Fülle und Würde" ist der Titel einer Konzeption der Evangelischen Landeskirche in Baden zu diesen Fragestellungen.
Die Evangelische Erwachsenen- und Familienbildung in Baden macht darüberhinaus Angebote zur innovativen Seniorenarbeit und stellt Beispiele aus der Praxis vor.

Quelle: ulf
Info-Stand der Seniorenbildungsarbeit bei einer Ortenausynode
Bei der Ortenausynode am 15. November 2015 berichtete der Beauftragte des Evangelischen Kirchenbezirks, Wilhelm von Ascheraden, über die Situation in der Ortenau:
 

>> Mehr als 100 Personen sind in den verschiedenen Aufgaben der Seniorenarbeit verantwortlich tätig. Es gibt Ansprechpersonen in fast allen Gemeinden.

Wo stehen wir?
Betreuende Seniorenarbeit reicht nicht mehr aus. Gesellschaftliche Veränderungen haben dazu geführt, dass die „Neuen Senioren“ andere Erwartungen haben, als die vorangegangene Generation. Sie sind aktiver und anspruchsvoller, sie erwarten Gestaltungsmöglichkeiten.

Was brauchen wir?

  • Freiraum für Eigeninitiative ohne „pastorale Kontrolle“
  • Räume
  • Teilnehmendes Nachfragen
  • Anreize für neue Mitarbeitende
  • Vernetzung mit anderen
  • Unterstützung durch den Kirchenbezirk: Interesse, Ermutigung, Förderung über einen längeren Zeitraum <<

Die Ortenausynode hat zum Abschluss der Tagung beschlossen:

Der Evangelische Kirchenbezirk Ortenau widmet der Seniorenbildungsarbeit in den Gemeinden verstärkte Aufmerksamkeit.

Mitarbeitenden in der Seniorenbildungsarbeit werden Qualifizierungsangebote gemacht.

Den Mitarbeitenden wird Gelegenheit gegeben, sich auf jährlichen "Markttagen" zu vernetzen und ihre Körbe mit frischen Ideen und guten Arbeitshilfen zu füllen.

Insbesondere unterstützt die Ortenausynode diejenigen Gemeinden, die neue Projekte in der Seniorenbildungsarbeit in Angriff nehmen wollen.

Konkret bedeutet die Unterstützung der Ortenausynode im Projektzeitraum von 2016 bis 2020:

1. Berufung einer "Arbeitsgruppe für Seniorenbildungsarbeit", die die Umsetzung des Projekts in Angriff nehmen soll.

2. Entgegennahme eines jährlichen kurzen mündlichen Berichts der Arbeitsgruppe über den Fortgang des Projekts.

3. Förderung des Projekts für den Zeitraum 2016 bis 2020 mit jährlich € 1.000 Euro, über die die Arbeitsgruppe verfügen kann.

 
Ansprechpartner
Wilhelm von Ascheraden
Beauftragter für Seniorenbildungsarbeit
Quelle: privat
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