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Oberzentrum Offenburg und Kinzigtal

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Quelle: ulf - Hornberg
Die Region Offenburg umfasst mit 854 qkm den größten Flächenanteil im KB Ortenau. Mit knapp unter 30.000 Gemeindegliedern ist sie die kleinste Region und weitgehend Diaspora. Traditionell evangelische Gemeinden finden sich nur im Schwarzwaldbereich mit Schiltach, Kirnbach, Gutach und Hornberg, erklärbar durch deren württembergische Wurzeln.

Drei Subregionen in der Region Offenburg

Die Region Offenburg gliedert sich in das Oberzentrum Offenburg mit dem umliegenden Rebland, das mittlere Kinzigtal mit den Kleinstädten Gengenbach, Haslach, Zell a. Harmersbach und Hausach und das obere Kinzigtal mit Wolfach und den genannten württembergisch geprägten Gemeinden Schiltach, Kirnbach, Gutach und Hornberg.

Quelle: ulf - Die Kinzig durchfließt die Region Offenburg

Der Anteil der evangelischen Bevölkerung im mittleren Kinzigtal liegt bei durchschnittlich bei 25 Prozent. Im stark ländlich geprägten oberen Kinzigtal leben durchschnittlich 40 Prozent evangelische Kirchenmitglieder.

Besonders die kleinen Kirchengemeinden im oberen Kinzigtal haben viele Gemeindeglieder durch Wegzüge verloren. Durch die Überalterung in den traditionell evangelisch geprägten Gemeinden des Oberen Kinzigtals (außer Wolfach) werden die Zahlen der Gemeindeglieder dort weiterhin rückläufig sein.

Kirchenaustritte spielen hier allerdings nur eine untergeordnete Rolle. Unbeschadet der demographischen Entwicklung besteht in einigen dieser Gemeinden ein lebendiges Gemeindeleben mit vergleichsweise hohem Gottesdienstbesuch.

Herausforderungen

Ab 2020 wird es im Oberen Kinzigtal schwerer werden, die Kirchengemeinden - die teilweise weit auseinander liegen - mit Pfarrern/Pfarrerinnen zu versorgen. Die landeskirchlichen Prognosen sprechen von einem starken Rückgang der badischen Pfarrerschaft, da die geburtenstarken Jahrgänge sich zur Ruhe setzen.

Das Obere Kinzigtal sollte als Subregion eine stärkere gemeinsame evangelische Identität entwickeln. Ein Ansatzpunkt ist die Errichtung und Besetzung des regionalen Kantorats ab Herbst 2016. Gemeinsame kirchenmusikalische Aktivitäten könnten das „Wir-Gefühl“ im Oberen Kinzigtal stärken und die Bereitschaft zur Mobilität fördern.

Ebenso sollte das Thema „Kirche und Tourismus“ im Schwarzwald stärker als bisher Berücksichtigung finden. „Urlaub im eigenen Land“ zeichnet sich momentan zumindest als Trend ab.

Quelle: ulf - Marktplatz Gengenbach

Im Mittleren Kinzigtal befinden sich die evangelischen Kirchengemeinden noch in erreichbarer Nähe zum Rheintal. Die Städte Gengenbach, Zell a. Harmersbach und Haslach sind Mittelzentren mit einer relativ gesunden Infrastruktur. Die drei Kirchengemeinden mit jeweils über 2000 Gemeindegliedern liegen weit voneinander entfernt. 

Offenburg ist mit knapp 59.000 Einwohnern das wirtschaftliche und politische Oberzentrum im Ortenaukreis mit Sitz des Landrats, der Hochschule für Wirtschaft und Technik und zahlreicher mittelständischer Betriebe.

Die „Gesamt“-Kirchengemeinde Offenburg umfasst etwas mehr als 15.000 Gemeindegliedern in sieben Pfarrgemeinden.

Quelle: ulf - Poststraße 16, Offenburg
(Mit dabei ist die Lukasgemeinde in der eigenständigen Kommunalgemeinde Schutterwald).

Langsam sinkende Gemeindegliederzahlen, zu erwartende Veränderungen bei der Finanzierung durch die Landeskirche ab 2020 und die geringer werdende Zahl von Pfarrerinnen und Pfarrern in der Badischen Landeskirche - die Kirchengemeinde Offenburg ist derzeit dabei Perspektiven für die nächsten 10 Jahre zu entwickeln.

Das Stadtkirchenpfarrhaus in der Poststraße wurde 2014 zu einem kirchlichen Zentrum umgebaut:  Sitz des Dekanats Offenburg, des  Schuldekanats Lahr-Offenburg, der Erwachsenenbildung Ortenau, des Bezirks- und Stadtjugendbüros, des Verwaltungs- und Serviceamtes Offenburg und des Stadtkirchenpfarramts mit zwei größeren Veranstaltungssälen.

 

Quelle: Frank Wellhöner - Visitationsbericht des Kirchenbezirks Ortenau 2016

 
Ansprechpartner
Frank Wellhöner
Pfarrer und Dekan der Region Offenburg
Quelle: privat
Jutta Wellhöner
Pfarrerin und Dekanin der Region Offenburg
Quelle: Pascal Cames
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